Störungsbild
Trauma & PTBS: Traumasensible Hilfe finden
Belastende oder überwältigende Erlebnisse können lange nachwirken — auch wenn sie längst vorbei sind. Auf PsyMatch finden Sie Fachpersonen mit Erfahrung in der traumasensiblen Begleitung nach belastenden Ereignissen.

Was bedeuten Trauma und PTBS?
Ein Trauma entsteht durch ein Ereignis, das die eigenen Bewältigungsmöglichkeiten überfordert hat — etwa ein Unfall, Gewalt oder ein plötzlicher Verlust. Halten belastende Nachwirkungen wie Albträume, Übererregung oder emotionale Taubheit über längere Zeit an, spricht man von einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS).
Traumatische Erfahrungen wirken sich individuell sehr unterschiedlich aus. Eine traumasensible Begleitung berücksichtigt das eigene Tempo und schafft zunächst vor allem Sicherheit, bevor belastende Inhalte bearbeitet werden.
Zur Einordnung: Nach einem belastenden Ereignis aufgewühlt zu sein, ist eine normale Reaktion, die meist innerhalb weniger Wochen abklingt. Halten Symptome wie Albträume, Vermeidung oder ständige Anspannung länger an, kann eine fachliche Begleitung sinnvoll sein. Diese Einordnung ersetzt keine fachliche Diagnose.
Mögliche Anzeichen nach einem Trauma
Körperlich
- •Ständige innere Anspannung oder Schreckhaftigkeit
- •Schlafprobleme oder Albträume
- •Körperliche Reaktionen bei Erinnerungen an das Ereignis
Gedanklich
- •Sich aufdrängende Erinnerungen oder Bilder
- •Gefühl von Betäubung oder emotionaler Distanz
- •Selbstvorwürfe im Zusammenhang mit dem Ereignis
Verhalten
- •Vermeiden von Orten, Menschen oder Gesprächen, die an das Ereignis erinnern
- •Sozialer Rückzug
- •Übermässige Wachsamkeit gegenüber möglichen Gefahren
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Jetzt Therapeut:innen findenWas in der Therapie helfen kann
Auf PsyMatch registrierte Fachpersonen arbeiten mit unterschiedlichen, anerkannten Ansätzen. Im Profil sehen Sie transparent, welche Schwerpunkte angeboten werden.
Traumafokussierte Verfahren
Belastende Erinnerungen behutsam und im eigenen Tempo verarbeiten, etwa mit EMDR oder traumafokussierter KVT.
Stabilisierungsarbeit
Zunächst innere und äussere Sicherheit sowie Ressourcen aufbauen, bevor belastende Inhalte bearbeitet werden.
Körperorientierte Verfahren
Über den Körper gespeicherte Anspannung erkennen und regulieren lernen.
Ressourcenorientierte Gespräche
Eigene Stärken und unterstützende Beziehungen als Basis für die Verarbeitung nutzen.
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Belastende Erinnerung oder posttraumatische Belastung?
Sich an ein schwieriges Ereignis zu erinnern und dabei kurz aufgewühlt zu sein, ist normal. Bei einer PTBS drängen sich Erinnerungen dagegen unkontrolliert auf, halten über Monate an und beeinträchtigen den Alltag deutlich. Eine fachliche Einschätzung hilft, die eigene Situation einzuordnen.
Häufige Fragen
Kompakte Antworten rund um dieses Thema.
Was ist EMDR?
EMDR ist ein anerkanntes traumatherapeutisches Verfahren, bei dem belastende Erinnerungen mithilfe bilateraler Stimulation, etwa Augenbewegungen, verarbeitet werden. Im Profil sehen Sie, welche Fachpersonen damit arbeiten.
Muss ich sofort über das Erlebnis sprechen?
Nein. Eine traumasensible Begleitung beginnt meist mit Stabilisierung und Sicherheit. Wie schnell und wie detailliert über das Ereignis gesprochen wird, bestimmen Sie mit.
Kann ich auch Unterstützung suchen, wenn das Ereignis schon lange her ist?
Ja, auch nach Jahren kann eine Aufarbeitung sinnvoll und hilfreich sein.
Was kostet die Kontaktaufnahme?
Für Patientinnen und Patienten ist PsyMatch komplett kostenlos — inkl. unbegrenzter Kontaktanfragen über den Plattform-Chat. Kein Abo, keine Paywall.
Ist die Kommunikation vertraulich?
Ja. Die Kommunikation läuft ausschliesslich über den geschützten Plattform-Chat und unterliegt der therapeutischen Schweigepflicht.
Was, wenn die erste Fachperson nicht passt?
Sie können jederzeit weitere Profile kostenlos kontaktieren. Ein guter gegenseitiger Eindruck ist wichtig für den weiteren Verlauf.
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